Sonntag, 22. Januar 2012

Brand in Einfamilienhaus

Am 22.01.2012 um ca. 06:30 Uhr kam es bei der Hackschnitzelheizungsanlage eines Einfamilienhauses im Flachgau, vom Brenner ausgehend zu einem Rückbrand (Glimmbrand) bis zum Hackschnitzeldepot.

Nach der Abschaltung der Heizung in der Nacht gelangte durch den starken Wind eine Böe durch den Kamin in den Brennerraum und von dort weiter bis zur Förderanlage. Durch diese Böe wurde Glut vom Brennerraum mitgerissen, welche dann in der Förderanlage zum Liegen kam. Durch diese Glutreste kam es dann zu einem Glimmbrand in der Förderanlage, welcher sich bis zum Hackschnitzeldepot zurück ausbreitete.

Die zwischen der Förderanlage und dem Brennerraum eingebaute Schutzklappe, die sich nur zum Befüllen des Brennerraumes öffnet, muss zu diesem Zeitpunkt noch offen gewesen sein.

Die Freiwillige Feuerwehr Straßwalchen war mit 6 Fahrzeugen und 45 Mann am Einsatzort. Das Rote Kreuz war mit einem Fahrzeug und 3 Helfern vor Ort.

Im Zuge der Löscharbeiten mussten die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr unter Einsatz von Atemschutzmasken die im Kellerraum gelagerten 1,5 – 2 Kubikmeter Hackschnitzel zur Gänze entfernen.

Bei dem Brand wurde niemand verletzt.

Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch unbekannt.

Aufgrund der Erhebungen vor Ort und nach Rücksprache mit einem Brandermittler vom LKA Salzburg kann Fremdverschulden ausgeschlossen werden.

Quelle: Sicherheitsdirektion Salzburg

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